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Design hat Methode – 17. Runder Tisch der Technischen Visualistik

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Heute ist es anders. Die rasante Entwicklung technologischer Neuerungen und die daraus entstehenden Möglichkeiten im Interfacedesign bedingen eine enge Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern, Nutzern, Designern und Entwicklern. Damit tritt die partizipative Entwicklung von Interfaces immer stärker in den Vordergrund.

Vielfältige Kompetenzen und Methoden sind notwendig, um Interfaces anschaulich, begreifbar, übersichtlich, authentisch, vielschichtig und doch simpel zu gestalten. Bewährte Methoden für die gemeinsame Aufarbeitung und Analyse der Designaufgabe sind unter anderem Recherche- und Designworkshops, Fotocollagen und Prototyping.

Der 17. Runde Tisch der Technischen Visualistik thematisiert die Bedeutung des Interfacedesigns und fokussiert den methodischen Entwurfsprozess: „Design hat Methode“.

 

Ablaufplan

 

16:00 Uhr
Begrüßung zum Runden Tisch der Technischen Visualistik „Design hat Methode“ Sven Haubold (webit! Gesellschaft für neue Medien mbH) und Prof. Rainer Groh (Professur für Mediengestaltung)

 

16:10 Uhr
Vortrag „Methoden und Werkzeuge für den partizipaten Entwurf von Benutzeroberflächen am Beispiel der mobilen Websites für den Verkehrsverbund Oberelbe und der Dresdner Verkehrsbetriebe“ – Philipp Galland

Ein typisches Problem bei der Erstellung von Websites und Webanwendungen liegt darin, Konzeptideen so zu dokumentieren, dass sowohl Kunde als auch Agentur eine gute Vorstellung davon haben, wie sich die spätere Anwendung anfühlen wird. Nicht selten werden bestimmte Anforderungen erst dann erkannt oder spezifiziert, wenn die Website schon zum Test bereitsteht.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, braucht es griffige Methoden, um schon bei der Konzeption der Website eine Diskussionsgrundlage zu schaffen, die dem geplanten Endergebnis nahe kommt.

Im Vortrag soll am Beispiel der mobilen Websites für den VVO und die DVB aufgezeigt werden, wie man sich durch Wireframing und Prototyping bereits bei der Konzeption dem späteren Endergebnis annähern und Umsetzungsideen hinsichtlich ihrer Usability verifizieren kann.

Philipp Galland ist Projektmanager bei webit! Gesellschaft für neue Medien mbH.

 

16:50 Uhr
Vortrag „Virtuelle Phänomene und die Rückkehr des Leibes – Aktuelle Forschungsergebnisse zur Interaktion in und Gestaltung von virtuellen Welten“ – Mathias Müller

Virtual Reality hat zum Ziel, den Nutzer aus der Realität in eine virtuelle Umgebung zu überführen. Die Sinneswahrnehmungen der Realität werden hierbei durch eine interaktive Simulation ersetzt. Konträr dazu bezeichnet Augmented Reality die Anreicherung der Realität mit virtuellen Inhalten. Ziel ist es, diese Inhalte möglichst ohne wahrnehmbare Brüche in die Umgebung zu integrieren. Dieses Reality-Virtuality-Continuum ermöglicht vollkommen neue Formen der Informationsdarstellung und -vermittlung sowie der Interaktion mit virtuellen Inhalten.

An der Professur Mediengestaltung entstanden in den letzten Jahren viele Demonstratoren, die sich mit neuartigen Interaktions- und Gestaltungskonzepten von virtuellen Welten beschäftigen. Dabei werden gezielt Eigenarten der Virtualität genutzt, die in der realen Welt nicht erfahrbar sind. Doch auch Arbeiten mit inhaltlichem Fokus auf praxisnahe Übungs- und Schulungsszenarien – wie beispielsweise die Darstellung der Funktionen und Abläufe großer landwirtschaftlicher Maschinen – wurden erstellt. Die Weiterhin sind verschiedene Konzepte zur Visualisierung und Überlagerung von Informationen im Kontext virtueller Szenen entwickelt worden. Auch Rolle des Körpers in virtuellen Räumen, insbesondere die Darstellung der Hände, deren Relation zur Umgebungsdarstellung und Nutzung in Form von Gesten in VR-Szenarien ist Gegenstand der Forschung. Anhand dieser Arbeiten sollen aktuelle Trends, offene Fragen der Interface- und Interaktionsgestaltung, innovative Ansätze sowie Chancen und Potentiale der Technologie dargestellt werden.

Mathias Müller ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Mediengestaltung der Technischen Universität Dresden.

 

17:30 Uhr
Gemeinsamer Ausklang bei Speis und Trank

Dienstag, 24.November 2015
Beginn: 16:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
webit
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webit
Schandauer Straße 34
01309 Dresden
Deutschland, Sachsen

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